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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

  1. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, Luftbildaufnahmen für den Auftraggeber zu erstellen. Gegenstand des Auftrages ist die Anfertigung von Filmaufnahmen eines von dem Auftraggeber näher bezeichneten Objekts oder einer Landschaft. Im Falle der Erstellung von Aufnahmen eines Gebäudes oder einer anderen baulichen Anlage versichert der Auftraggeber berechtigt zu sein, Bildaufnahmen hiervon erstellen zu dürfen.
  2. Die Aufnahmen werden in der Qualität „Full High Definition“ (FullHD) erstellt und computertechnisch nach vorheriger Absprache mit dem Auftraggeber und entsprechend seiner Spezifikationen bearbeitet.
  3. Der Auftragnehmer holt alle relevanten Genehmigungen bei den zuständigen Behörden ein und garantiert, dass der Flugbetrieb unter Einhaltung geltender luftfahrtrechtlicher Bestimmungen erfolgt. Anfallende Gebühren werden mit dem Preis der Leistung verrechnet.

§ 2 Vergütung
Der Auftragnehmer erhält zur Abgeltung seiner Leistungen, eine vorher festgelegten Vergütung. Es gilt die aktuelle Preisliste 2012-2013.

§ 3 Ablauf und Unterbrechung der Aufnahmen

  1. Der Auftragnehmer entscheidet eigenständig über Beginn und Ende des Flugbetriebes. Er hat das Recht, den Flugbetrieb abzubrechen, wenn durch äußere Umstände, die außerhalb der Einwirkungsmöglichkeit des Auftragnehmers (z.B. Gewitter), die Gefährdung und Verletzung von Personen und fremden Sachen sowie die Beschädigung der technischen Ausrüstung des Auftragnehmers nicht ausgeschlossen ist.  
  2. Zur Unterbrechung der Aufnahmen ist der Auftragnehmer auch dann berechtigt, wenn das Fluggerät technisch gewartet werden muss, um die Qualität der Aufnahmen zu garantieren.

§ 4 Nutzungsrecht

  1. Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber das räumlich, zeitlich und inhaltlich unbeschränkte Nutzungsrecht an allen urheberrechtlich geschützten Arbeitsergebnissen ein.
  2. Der Auftragnehmer erhält jedoch das Recht soweit nicht schriftlich anders vereinbart, mit den Arbeitsergebnissen als Referenzen unter Angaben des Auftraggebers öffentlich zu werben (z.B. auf der Internetseite des Auftragnehmers www.mediaair.de) und hierfür eventuell geschützte Markenzeichen des Auftraggebers (Logos und Firmennamen) im Zuge der Präsentation der Arbeitsergebnisse zu nennen.
  3. Für den Fall der vorzeitigen Vertragsbeendigung gelten die Absätze 1 und 2 entsprechend für den bereits fertiggestellten Teil des Werkes.

§ 5 Kündigung

  1. Auftraggeber und Auftragnehmer können den Vertrag auch aus wichtigem Grund kündigen. Als wichtige Gründe kommen insbesondere in Betracht:

a)          Erheblicher Dissens über Gestaltung und Durchführung des Auftrages, der eine weitere Zusammenarbeit unmöglich macht.

b)          Leistungsverzug.

(2)      Wird aus einem Grund gekündigt, den der Auftraggeber zu vertreten hat, so behält der Auftragnehmer den Anspruch auf die ganze Vergütung der ihm übertragenen Leistungen, jedoch unter Abzug dessen, was er infolge der Auflösung des Vertrages an Aufwendungen erspart.

(3)     Wird aus einem Grund gekündigt, den der Auftragnehmer zu vertreten hat, so steht ihm nur eine anteilige Vergütung für die bis dahin erbrachten Leistungen zu, soweit diese Leistungen für den Auftraggeber verwertbar sind.

(4)        Wird aus einem Grund gekündigt, den weder der Auftraggeber noch der Auftragnehmer zu vertreten hat, so steht dem Auftragnehmer die Vergütung für die bis zur Kündigung geleistete Arbeit zuzüglich der Aufwendungen zu, die ihm aufgrund dieses Vertragsverhältnisses erwachsen.

§ 6 Haftung während des Flugbetriebs

  1. Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, für die Verletzung von Leben, Leib oder Gesundheit für Schäden, die während des Flugbetriebes entstehen. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer Pflicht, die wesentlich für die Erreichung des Vertragszwecks ist (Kardinalpflicht), ist die Haftung des Auftragnehmers der Höhe nach auf den Schaden begrenzt, der nach der Art des fraglichen Auftrages vorhersehbar und typisch ist. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.
  2. Eine weitergehende Haftung des Auftragnehmers besteht nicht. Die vorstehende Haftungsbeschränkung gilt auch für die persönliche Haftung der Mitarbeiter und Vertreter des Anbieters.
  3. Der Auftraggeber haftet nach der Fertigstellung und Abnahme der Aufnahmen für Verletzungen des Persönlichkeitsrechts und Urheberrechts Dritter, die im Zuge des Filmens entstanden sind, nicht jedoch der Auftragnehmer.

§ 7 Schlussbestimmungen

  1. Im Übrigen gelten die Vorschriften des BGB über den Werkvertrag.
  2. Gerichtsstand ist Essen, Nordrhein-Westfalen